Warschau

Agnieszka Żukowska

Kamila Nowocin, die stellvertretende Geschäftsführerin, macht uns mit den wichtigsten Projekten und Veränderungen in der polnischen Hauptstadt vertraut. Das bedeutendste Projekt der vergangenen Jahre war es, den Fluss Weichsel für die Bevölkerung nutzbar zu machen. Kamila berichtet:

 

„Das rechte Flussufer hatte einen wilden Charakter und natürliche Vegetation. Dank intensiver Bemühungen, die 2007 begannen, verläuft dort nun ein 21 Kilometer langer Uferweg, der von Spaziergängern, Joggern und Fahrradfahrern genutzt werden kann. Die gehärtete mineralische Wegdecke bietet nicht nur Komfort für die Benutzer, sondern ist auch wasserdurchlässig. Hier haben Reiher, Jungpflanzen, Biber und sogar Wildschweine eine Heimat gefunden. Allerdings erwies sich das Projekt als relativ komplex, denn einerseits sollte der natürliche Charakter der Flussregion erhalten bleiben und andererseits die Infrastruktur an mögliche Überschwemmungen angepasst werden. Von 2008 bis 2018 richtete die polnische Stadt Boulevards am gegenüberliegenden (linken) Ufer der Weichsel ein, die das Kunststück vollbringen, Grün, Funktionalität und Promenade perfekt miteinander zu kombinieren. Der Fluss ,kehrte‘ in die Stadt zurück und wurde zu einem der beliebtesten Naherholungsgebiete Europas.

Die nächste Phase der Arbeiten an der Weichsel: die Gestaltung der natürlichen Auenwiesen (Golędzinów Park), die dank spezieller erhöhter Plattformen ebenfalls für die Bevölkerung zugänglich sein werden.

Pole Mokotowskie: ein Gebiet mit einer Fläche von etwa 70 ha, das etwa fünfzig Bäume, 6.000 Büsche, 17.000 mehrjährige Pflanzen und fast 1,5 ha an Wiesen umfassen wird.

Hügel des Warschauer Aufstandes, wo Gedenkstätten (zum Zweiten Weltkrieg) entstehen, um die Geschichte, die Natur und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu berücksichtigen. Hunderte Parkbäume und über 8.000 Waldgewächse werden gepflanzt; hinzukommen Brutkästen für Vögel und Fledermäuse.“ 

Nowocin erklärt zu den Projekten: „Die Menschen wollen den Kontakt zur Natur. Aus diesem Grund ändern wir die Spielregeln, erhalten den natürlichen Charakter ausgewählter Orte und sorgen für die nötige ,Unordnung‘, damit Vögel, Insekten und kleine Säugetiere sich ansiedeln können. Wir öffnen die Stadt für die Natur und sorgen dafür, dass sie sich selbst regulieren kann.“

Zusätzlich zu diesem Projekt fanden in den vergangenen Jahren ein paar weitere Projekte statt:

Projekte

Grüne Städte

Warschau

Die polnische Hauptstadt Warschau entwickelt nunmehr seit über zwanzig Jahren grüne Projekte, um die Stadt für die Bevölkerung grüner und lebenswerter zu machen. 2016 wurde die Organisation Grünflächenmanagement gegründet, um die Verwaltung der Grünanlagen in der Stadt zusammenzubringen.

NACH UNTEN BLÄTTERN

Die nächste Phase der Arbeiten an der Weichsel: die Gestaltung der natürlichen Auenwiesen (Golędzinów Park), die dank spezieller erhöhter Plattformen ebenfalls für die Bevölkerung zugänglich sein werden.

Pole Mokotowskie: ein Gebiet mit einer Fläche von etwa 70 ha, das etwa fünfzig Bäume, 6.000 Büsche, 17.000 mehrjährige Pflanzen und fast 1,5 ha an Wiesen umfassen wird.

Hügel des Warschauer Aufstandes, wo Gedenkstätten (zum Zweiten Weltkrieg) entstehen, um die Geschichte, die Natur und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu berücksichtigen. Hunderte Parkbäume und über 8.000 Waldgewächse werden gepflanzt; hinzukommen Brutkästen für Vögel und Fledermäuse.“ 

Nowocin erklärt zu den Projekten: „Die Menschen wollen den Kontakt zur Natur. Aus diesem Grund ändern wir die Spielregeln, erhalten den natürlichen Charakter ausgewählter Orte und sorgen für die nötige ,Unordnung‘, damit Vögel, Insekten und kleine Säugetiere sich ansiedeln können. Wir öffnen die Stadt für die Natur und sorgen dafür, dass sie sich selbst regulieren kann.“

Zusätzlich zu diesem Projekt fanden in den vergangenen Jahren ein paar weitere Projekte statt:

Projekte

Kamila Nowocin, die stellvertretende Geschäftsführerin, macht uns mit den wichtigsten Projekten und Veränderungen in der polnischen Hauptstadt vertraut. Das bedeutendste Projekt der vergangenen Jahre war es, den Fluss Weichsel für die Bevölkerung nutzbar zu machen. Kamila berichtet:

 

„Das rechte Flussufer hatte einen wilden Charakter und natürliche Vegetation. Dank intensiver Bemühungen, die 2007 begannen, verläuft dort nun ein 21 Kilometer langer Uferweg, der von Spaziergängern, Joggern und Fahrradfahrern genutzt werden kann. Die gehärtete mineralische Wegdecke bietet nicht nur Komfort für die Benutzer, sondern ist auch wasserdurchlässig. Hier haben Reiher, Jungpflanzen, Biber und sogar Wildschweine eine Heimat gefunden. Allerdings erwies sich das Projekt als relativ komplex, denn einerseits sollte der natürliche Charakter der Flussregion erhalten bleiben und andererseits die Infrastruktur an mögliche Überschwemmungen angepasst werden. Von 2008 bis 2018 richtete die polnische Stadt Boulevards am gegenüberliegenden (linken) Ufer der Weichsel ein, die das Kunststück vollbringen, Grün, Funktionalität und Promenade perfekt miteinander zu kombinieren. Der Fluss ,kehrte‘ in die Stadt zurück und wurde zu einem der beliebtesten Naherholungsgebiete Europas.

Agnieszka Żukowska

Die polnische Hauptstadt Warschau entwickelt nunmehr seit über zwanzig Jahren grüne Projekte, um die Stadt für die Bevölkerung grüner und lebenswerter zu machen. 2016 wurde die Organisation Grünflächenmanagement gegründet, um die Verwaltung der Grünanlagen in der Stadt zusammenzubringen.

Warschau

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