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Über uns

Wir sind Cultius Gaxas, ein Familienunternehmen, das aus unserem Vater Jordi Gaxas (75), meinem Bruder Xavier (47) und mir, Jordi (49) besteht. Mein Bruder und ich sind die erste Generation der Familie, die sich voll und ganz auf die Produktion von Zierpflanzen konzentriert. Zu Zeiten meines Großvaters haben wir auch Gemüse angebaut und mein Vater hat mit der Produktion von Topfpflanzen begonnen statt von Gemüse auf Schnittblumen umzustellen. Unsere Topfpflanzen werden seit jeher über @Corma – Cooperativa de Plantas Ornamentales del Maresme (Zierpflanzen-Kooperative von Maresme) – in Barcelona vertrieben.

Unser Betrieb befindet sich zwischen den Gemeinden Premià de Dalt und Vilassar de Mar und hat eine Fläche von 3,5 Hektar. Wir produzieren hauptsächlich Blühpflanzen: Osteospermum (Kapkörbchen), Pelargonium (Geranien) und Felicia (Kapastern). Zusätzlich erzeugen wir sommerblühende Pflanzen (Pentas Platycodon und Crossandra), Weihnachtssterne und in den letzten drei Jahren auch Sukkulenten und Grünpflanzen.

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, in das Familienunternehmen einzutreten?

Die Gärtnerei war schon immer das Zuhause der Familie. Wir leben schon immer dort, umgeben vom Betrieb. Anfangs, als wir noch Kinder waren, baute mein Großvater Tomaten, Kartoffeln und Salat an – mit anderen Worten: ausschließlich Gemüse. Wir haben den Betrieb später auf Zierpflanzen umgestellt. Damit sind wir praktisch aufgewachsen. Für uns ist das Geschäft Teil unserer Lebensweise.

Dieses Geschäft ist unsere Leidenschaft. Den gesamten Prozess zu verfolgen – angefangen mit den Stecklingen – zu sehen, wie sie wachsen, getopft werden und wie die Pflanzen zum fertigen Produkt heranwachsen. Ein gutes Produkt zu erzeugen, das den Endkunden zufrieden stellt, ist eine sehr bereichernde Erfahrung. Man ist auf persönlicher Ebene stolz auf seine Arbeit.

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Was haben Sie als Erstes verändert? Und warum?

Als mein Bruder und ich das Geschäft übernahmen, was uns durchaus bewusst, dass die Arbeit von sehr körperlicher Natur war, und wir mit der Mechanisierung beginnen mussten.

Wir haben zunächst das Bewässerungssystem modernisiert, da keine Magnetventile verbaut waren. Dies war ein wesentlicher Schritt, um die Arbeitszeit zu verkürzen und uns mehr Kontrolle über die Kulturen zu geben. Daher begannen wir mit der Installation eines automatisierten Bewässerungssystems. Hinzu kamen Pflanzmaschinen, dann folgten Maschinen für den Transport der Pflanzenwagen innerhalb des Betriebs. Seitdem haben wir uns stetig weiterentwickelt, die Modernisierung vorangetrieben, um wirtschaftlicher zu arbeiten und mit weniger Aufwand bessere Produkte zu erzeugen.

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Welchen Rat würden Sie anderen geben, die mit dem Gedanken spielen, in ein Familienunternehmen einzutreten oder ein solches zu übernehmen? 

Mein Rat ist, dass man ein Familienunternehmen im Bereich des Zierpflanzenbaus nur mit Enthusiasmus und Leidenschaft betreiben kann und sozusagen nicht nur die wirtschaftliche Seite betrachten darf. Abgesehen vom potenziellen wirtschaftlichen Nutzen muss man immer im Auge behalten, dass wir mit lebendem Material arbeiten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Natur und erhöhen den Anteil von Grün in der Welt, der heutzutage stark bedroht ist. Wirtschaftlich betrachtet erreicht man Rentabilität und Erfolg, wenn man seine Ziele mit Begeisterung, Hingabe und geschäftlichem Weitblick verfolgt.

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Was bringt die Zukunft

Unser Traum wäre es, dass sich die Menschen noch mehr für Topfpflanzen in ihrer Wohnung begeistern, weil sie sich damit ein Stückchen Natur ins Haus holen können. Dies würde natürlich bedeuten, dass wir mehr und mehr Pflanzen produzieren würden. Das garantiert uns eine entsprechende wirtschaftliche Rentabilität, die für ein kontinuierliches Wachstum entscheidend ist. Und natürlich hoffen wir, unseren Familienbetrieb erfolgreich weiter betreiben zu können. 

Wir sind überzeugt, dass eine grünere Welt Einfluss auf die Werte der Menschen hat. Die Hoffnung ist, dass die Menschheit ein wenig auf die Bremse tritt. Dass es nicht nur um technologisches Wachstum geht und dass wir das Leben in einem natürlicheren Umfeld als heute leben können. 

Wir stehen künftig auch vor Herausforderungen. So müssen wir neue Sorten finden und neue Sortimente zusammenstellen. Wir haben hauptsächlich mit Blühpflanzen begonnen und produzieren heute ein ganzes Sortiment an Grünpflanzen und Sukkulenten unter der Marke @Crasascollection. Wir haben einen Instagram-Account und hoffen, dass dieses Pflanzensortiment bei den Kunden gut ankommt. Grünpflanzen, pflegeleichte Sukkulenten, die nicht nur dekorativ und attraktiv sind, sondern auch wenig Wasser benötigen und zudem nachhaltiger sind. Unsere Hoffnung und zugleich Herausforderung besteht darin, dieses Projekt zum Erfolg zu machen, und dass wir in der Lage sein werden, das Zuhause aller Menschen mit Pflanzen zu verschönern und etwas Grün in ihr Leben zu bringen.

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fill_1_copy_2.png (copy) foto7 (copy)

Generationen: Vater Jordi (Mitte) mit seinen Söhnen Jordi (links) und Xavier Gaxas (rechts)

Gartenbaubetrieb: Cultius Gaxas

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„Ein gutes Produkt zu erzeugen, das den Endkunden zufrieden stellt, ist eine sehr bereichernde Erfahrung. 

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„Ein gutes Produkt zu erzeugen, das den Endkunden zufrieden stellt, ist eine sehr bereichernde Erfahrung. 

Gartenbaubetrieb: Cultius Gaxas

Generationen: Vater Jordi (Mitte) mit seinen Söhnen Jordi (links) und Xavier Gaxas (rechts)

Über uns

Wir sind Cultius Gaxas, ein Familienunternehmen, das aus unserem Vater Jordi Gaxas (75), meinem Bruder Xavier (47) und mir, Jordi (49) besteht. Mein Bruder und ich sind die erste Generation der Familie, die sich voll und ganz auf die Produktion von Zierpflanzen konzentriert. Zu Zeiten meines Großvaters haben wir auch Gemüse angebaut und mein Vater hat mit der Produktion von Topfpflanzen begonnen statt von Gemüse auf Schnittblumen umzustellen. Unsere Topfpflanzen werden seit jeher über @Corma – Cooperativa de Plantas Ornamentales del Maresme (Zierpflanzen-Kooperative von Maresme) – in Barcelona vertrieben.

Unser Betrieb befindet sich zwischen den Gemeinden Premià de Dalt und Vilassar de Mar und hat eine Fläche von 3,5 Hektar. Wir produzieren hauptsächlich Blühpflanzen: Osteospermum (Kapkörbchen), Pelargonium (Geranien) und Felicia (Kapastern). Zusätzlich erzeugen wir sommerblühende Pflanzen (Pentas Platycodon und Crossandra), Weihnachtssterne und in den letzten drei Jahren auch Sukkulenten und Grünpflanzen.

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Warum haben Sie sich dazu entschlossen, in das Familienunternehmen einzutreten?

Die Gärtnerei war schon immer das Zuhause der Familie. Wir leben schon immer dort, umgeben vom Betrieb. Anfangs, als wir noch Kinder waren, baute mein Großvater Tomaten, Kartoffeln und Salat an – mit anderen Worten: ausschließlich Gemüse. Wir haben den Betrieb später auf Zierpflanzen umgestellt. Damit sind wir praktisch aufgewachsen. Für uns ist das Geschäft Teil unserer Lebensweise.

Dieses Geschäft ist unsere Leidenschaft. Den gesamten Prozess zu verfolgen – angefangen mit den Stecklingen – zu sehen, wie sie wachsen, getopft werden und wie die Pflanzen zum fertigen Produkt heranwachsen. Ein gutes Produkt zu erzeugen, das den Endkunden zufrieden stellt, ist eine sehr bereichernde Erfahrung. Man ist auf persönlicher Ebene stolz auf seine Arbeit.

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Was haben Sie als Erstes verändert? Und warum?

Als mein Bruder und ich das Geschäft übernahmen, was uns durchaus bewusst, dass die Arbeit von sehr körperlicher Natur war, und wir mit der Mechanisierung beginnen mussten.

Wir haben zunächst das Bewässerungssystem modernisiert, da keine Magnetventile verbaut waren. Dies war ein wesentlicher Schritt, um die Arbeitszeit zu verkürzen und uns mehr Kontrolle über die Kulturen zu geben. Daher begannen wir mit der Installation eines automatisierten Bewässerungssystems. Hinzu kamen Pflanzmaschinen, dann folgten Maschinen für den Transport der Pflanzenwagen innerhalb des Betriebs. Seitdem haben wir uns stetig weiterentwickelt, die Modernisierung vorangetrieben, um wirtschaftlicher zu arbeiten und mit weniger Aufwand bessere Produkte zu erzeugen.

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Welchen Rat würden Sie anderen geben, die mit dem Gedanken spielen, in ein Familienunternehmen einzutreten oder ein solches zu übernehmen? 

Mein Rat ist, dass man ein Familienunternehmen im Bereich des Zierpflanzenbaus nur mit Enthusiasmus und Leidenschaft betreiben kann und sozusagen nicht nur die wirtschaftliche Seite betrachten darf. Abgesehen vom potenziellen wirtschaftlichen Nutzen muss man immer im Auge behalten, dass wir mit lebendem Material arbeiten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Natur und erhöhen den Anteil von Grün in der Welt, der heutzutage stark bedroht ist. Wirtschaftlich betrachtet erreicht man Rentabilität und Erfolg, wenn man seine Ziele mit Begeisterung, Hingabe und geschäftlichem Weitblick verfolgt.

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Was bringt die Zukunft

Unser Traum wäre es, dass sich die Menschen noch mehr für Topfpflanzen in ihrer Wohnung begeistern, weil sie sich damit ein Stückchen Natur ins Haus holen können. Dies würde natürlich bedeuten, dass wir mehr und mehr Pflanzen produzieren würden. Das garantiert uns eine entsprechende wirtschaftliche Rentabilität, die für ein kontinuierliches Wachstum entscheidend ist. Und natürlich hoffen wir, unseren Familienbetrieb erfolgreich weiter betreiben zu können. 

Wir sind überzeugt, dass eine grünere Welt Einfluss auf die Werte der Menschen hat. Die Hoffnung ist, dass die Menschheit ein wenig auf die Bremse tritt. Dass es nicht nur um technologisches Wachstum geht und dass wir das Leben in einem natürlicheren Umfeld als heute leben können. 

Wir stehen künftig auch vor Herausforderungen. So müssen wir neue Sorten finden und neue Sortimente zusammenstellen. Wir haben hauptsächlich mit Blühpflanzen begonnen und produzieren heute ein ganzes Sortiment an Grünpflanzen und Sukkulenten unter der Marke @Crasascollection. Wir haben einen Instagram-Account und hoffen, dass dieses Pflanzensortiment bei den Kunden gut ankommt. Grünpflanzen, pflegeleichte Sukkulenten, die nicht nur dekorativ und attraktiv sind, sondern auch wenig Wasser benötigen und zudem nachhaltiger sind. Unsere Hoffnung und zugleich Herausforderung besteht darin, dieses Projekt zum Erfolg zu machen, und dass wir in der Lage sein werden, das Zuhause aller Menschen mit Pflanzen zu verschönern und etwas Grün in ihr Leben zu bringen.

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Über The Green Times

In The Green Times werfen Sie mit ICL einen Blick hinter die Kulissen des Gartenbaus. Neue Entwicklungen, Einblicke und eindrucksvolle Geschichten über und für professionelle Erzeuger rund um den Globus.
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